Entstehung von Narben und ihr Heilungsprozess

Entstehung von Narben und ihr Heilungsprozess (1)Narben entstehen durch Verletzungen mehrerer Hautschichten. Je nach Ausmaß der Wunde entstehen nach Abheilung mehr oder weniger stark sichtbare Narben. Wie groß und wie stark sichtbar eine Narbe wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Entscheidend sind das Alter des Patienten, die Tiefe der Wunde und die Art der Erstversorgung.

Richtige Behandlung von Wunden vermindert Narbenbildung

Je schneller eine Verletzung versorgt wird, umso besser heilt die Wunde. Daher ist es ratsam, auch kleine Verletzungen vom Arzt behandeln zu lassen. Er kann spezielle Wundauflagen verordnen, die entzündungshemmend wirken und das Gewebe feucht und geschmeidig halten. Großflächige Wunden werden mit Silikon- oder Druckverbänden behandelt, um Hautwucherungen zu vermeiden. Der Patient sollte darauf achten, dass frische Narben weder gedehnt noch gezerrt werden. Starke Sonnenbestrahlung und Kältereize sind ebenfalls tabu. Starkes Jucken von Narben kann gelindert werden, wenn die betroffene Hautstelle sanft mit einer Feuchtigkeit spendenden Narbensalbe massiert wird. Spezielle Narben-Gele vermindern das Risiko von Entzündungen und Wucherungen des Bindegewebes.

Was tun bei störenden Narben?

Bei älteren Menschen heilen Wunden schlechter ab, als bei jungen Patienten. Glatte Schnittwunden nach kleinen Verletzungen erzeugen meist kaum sichtbare Narben, während tiefe Wunden nach Verbrennungen oder infolge von Tierbissen oft dicke, wulstige Vernarbungen nach sich ziehen. Zwei Jahre nach der Verletzung ist die Wundheilung abgeschlossen. Die Narbe bleibt in dem Zustand, in dem sie sich nun befindet. Mit einer konsequenten Hautpflege kann das Erscheinungsbild einer Narbe jedoch noch positiv beeinflusst werden. Ältere Narben werden geschmeidiger, wenn sie mehrmals täglich mit einer heparinhaltigen Narbencreme behandelt werden. Geeignete Cremes verordnet der Hautarzt. Sichtbare Narben im Gesicht oder am Dekolleté können mitunter durch ein Camouflage-Make-up kaschiert werden.

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Der Heilungsprozess von der Wunde zur Narbe

Der Heilungsprozess von der Wunde zur Narbe (1)Wunden, ob am Knie oder am Arm hatte wahrscheinlich jeder schon mal. Doch kein Grund zur Panik! Aus einer Wunde wird früher oder später eine Narbe. Da dieser Prozess meist nicht schnell genug gehen kann, können Sie den mit einigen Salben beschleunigen. Außerdem gibt es ein Mittel für all die, die Angst vor starken Narben haben. Mit einigen Salben kann die Narbe verblasst werden und die Heilung einer Wunde beschleunigen.

Fenistil hilft Ihnen

Eine der bekanntesten Salben ist Fenistil. Sie hilft bei leichten Wunden oder Verbrennungen, sodass die Wunde schnell wieder zuwächst. Die Oberfläche der Haut darf jedoch nur leicht verletzt sein, damit Sie die Wunde selber behandeln können. Sollte dies nicht der Fall sein, sollten Sie lieber zum Arzt gehen. Wenn die Wunde dann verheilt ist, hat zumindest schon einmal der Schmerz abgenommen. Nach einiger Zeit kann die verletzte Stelle sogar wieder berührt werden, ohne dass es brennt. Doch meist bleibt ein Problem bestehen. Die neue Narbe stört oft. Gerade Narben im Gesicht können einem ganz schön den Tag vermiesen. Deshalb gibt es Salben, welche die Narbenbildung entgegentwirken.

Scarban® Velvet Touch

Dieses Gel wird für die Wundheilung einer Narbe empfohlen. Nicht nur dass das Geld nicht klebt, es bietet der Haut auch ein sehr angenehmes Gefühl. Die Stelle fühlt sich sehr weich und zart an.

Vorsicht bei dem Heilungsprozess

Gerade die Fussballer unter Ihnen werden es kennen. Sie hatten am Wochenende ein Spiel und haben auf hartem Boden gegrätscht. Die Knie blueten. Der Heilungsprozess dauert häufig länger als eine Woche. Eine Woche später, beim nächsten Spiel, passiert es wieder. Die Wunde geht wieder auf. Der Heilungsprozess beginnt von neuem! Darauf sollte auch in jedem Fall geachtet werden!

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Akne-Narben behandeln

Akne-Narben behandeln (1)Narben sehen nie ganz schön aus und die meisten Menschen empfinden sie als störend. Nach einer Akne bleiben häufig Narben zurück. Doch auch die Narben zu entfernen ist möglich. Zuerst muss allerdings die Akne vollständig verschwunden sein, bevor die Narben behandelt werden können. Hier gibt es unterschiedliche Methoden die Akne loszuwerden. Jeder Mensch reagiert verschieden auf die Behandlungsmethoden, deshalb einfach ausprobieren was das beste ist. Die Hautpflege ist vor der Aknebehandlung sehr wichtig. Am besten geht es mit Reinigungswasser. Aber hier auch darauf achten , dass es ein leichtes Reinigungswasser ist, denn sonst wird die Haut zu sehr angegriffen. Nach der Hautpflege kann begonnen werden mit der Aknebehandlung. Hier sich am besten in der Apotheke umsehen, was es da für Mittel gibt. Bei manchen Menschen hat sich auch ganz einfaches Teebaumöl bewiesen.

Die Entfernung kann sehr vielfältig gestaltet werden

Genauso wie bei der Aknebehandlung, gibt es auch hier verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Einmal gibt es hier die konservativen Behandlungsmöglichkeiten. Da gebe es zum Beispiel die Aknenarbencreme. Diese eignet sich für kleine und feine Narben. Eine weitere einfache Methode ist ein Fruchtsäurepeeling. Damit lassen sich gut Akne-Narben entfernen. Dann gibt es noch die Augmentation. Hier werden Aknenarben unterspritzt. Allerdings kann es bei dieser Behandlung passieren das nicht alle Narben verschwinden. Eine nicht dauerhafte Lösung ist das überschminken. Wobei das nicht ganz gut für die Haut ist. Die anderen Methoden zur Behandlung gegen Aknenarben sind da besser. In Fällen von ganz schlimmen Aknenarben können auch Chirurgische Behandlungsformen angeboten werden. Hier wird dann meistens die Laserbehandlung genommen.

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Erstversorgung und Heilung von Schnittwunden

Sie sind schnell passiert: Unfälle. 92% aller Unfälle passieren im Haushalt, und oft sind auch Schnittwunden darunter. Doch wie geht man mit einer Schnittwunde um? Zunächst wird zwischen einer lebensbedrohlichen und einer nicht lebensbedrohlichen Schnittwunde unterschieden. Verläuft die Wunde lang und tief, ist mit einer lebensbedrohlichen Wunde zu rechnen.

Wichtig: Schocklage

Sollte man eine Schnittwunde bemerken, die mit großer Wahrscheinlichkeit lebensbedrohlich ist, ist zunächst der Rettungsdienst zu verständigen (Tel. 112). Man sollte angeben, wer sich verletzt hat, wo man sich befindet und was für eine Verletzung vorliegt. Ist der Notruf abgesetzt, ist es wichtig, dass man den oder die PatientIn in die sogenannte Schocklage bringt. Das heißt, der/die Verletzte wird mit dem Rücken flach auf den Boden gelegt und die Beine hoch gelagert. Damit wird eine Unterversorgung des Hirns mit Sauerstoff verhindert.

Erstversorgung der Schnittwunden

Ziel der Erstversorgung von Schnittwunden ist es, Blutverlust zu vermeiden, bzw. zu unterbrechen. Man erreicht dies, indem Druck auf die verletzte Stelle ausübt (“Druckverband”). Ist ein Erste-Hilfe-Kasten erreichbar, nimmt man eine Wundkompresse, drückt sie auf die Wunde, und drückt eine verpackte Mullbinde drauf, und verbindet diese Konstruktion mit einer weiteren Mullbinde. Wichtig: Man sollte auch auf den Wärmeerhalt achten, im Zweifel den Patienten wärmen. Wenn der Patient bewusstlos werden sollte, muss man unbedingt die Atmung überprüfen und den Patienten, wenn er atmet, in die Stabile Seitenlage bringen. Atmet er nicht mehr, ist nochmals ein Notruf abzusetzen und eine Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) durchzuführen.

Kleine Verletzungen

Kleine Verletzungen lassen sich gut mit einem Wundschnellverband (Pflaster) versorgen.

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Heilung von Platzwunden

Wie schnelle eine Platzwunde oder Schnittwunde heilt, hängt nicht allein von den inneren Heilkräften des Verletzten, sondern auch von der Erstversorgung von Schnittwunden ab. Nur eine der Gesundheit dienliche, saubere und überlegte Erstversorgung dient der schnellen Heilung und vermeidet die Entzündung durch eindringende, oder aber nicht entfernte Keime und Partikel.

So versorgt man eine Schnittwunde

Eine tiefe Platz- oder Schnittwunde ist häufig verschmutzt und lässt viel Blut ausdringen. Auch wenn es wichtig ist die Blutung zu stoppen, sollten Ersthelfer die Wunde eine Zeit lang bluten und sich somit selbst reinigen lassen. Kleine Schmutzpartikel, Glassplitter oder ähnliches werden so direkt aus der Wunde gespült und mit dem Blut ausgeschieden. Zur Erstversorgung von Schnittwunden eignet sich ein fusselfreies und sauberes Tuch, mit welchem die Wunde und die umgebende Stelle gereinigt wird. Erst nach der Reinigung kann mit einem Pflaster oder Verband der weitere Blutaustritt unterbunden werden. Bei stark blutenden, sehr tiefen oder fransigen Wunden ist es ratsam, im Anschluss einen Arzt aufzusuchen und überprüfen zu lassen, ob das Nähen notwendig ist oder sich noch Partikel in der Wunde befinden.

Schnelle Heilung durch richtige Versorgung

Keinesfalls sollte man die Erstversorgung außer Acht lassen oder bei tiefen und stark blutenden Wunden den Gang zum Arzt vermeiden. Gerade bei Wunden die genäht werden müssen ist es wichtig, mit dem Arztbesuch nicht zu lange zu warten und somit die Zeit zu überschreiten, die vom Zeitpunkt der Verletzung bis zum Nähen bleibt. Kleinere Wunden können direkt mit einer Jodsalbe behandelt und so gleichzeitig desinfiziert werden. Eine sauber versorgte Wunde wird schnell abheilen und nicht sehr lange bluten.

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