Narbenheilung mit Hausmitteln

An erster Stelle steht hier die klassische Homöopathie, die je nach Narbenform und Narbenursache andere Mittel empfiehlt. Für die allgemeine Narbenheilung wird das Mittel Graphites C 30 nahegelegt. Handelt es sich um wulstige Narben, die sich leicht entzünden können, wird Graphites D 12 angeordnet. Es sollten zwei Mal täglich 5 Globuli genommen werden. Bei Verbrennungsnarben, die Wundheilungsstörungen aufweisen greift die Homöopathie auf die Substanz Causticum D 12 zurück, von welcher zwei Mal täglich 5 Globuli verwendet werden sollen. Bei Schnittwunden ist Staphisagria D6 nützlich und handelt es sich um ältere, aufbrechende Narben hilft das Mittel Silicea D 12. Eine Beschleunigung der Narbenheilung, die zudem ästhetisch ansehnlich verlaufen soll, erreichen Sie mit dem Mittel Calcium fluoratum D 12.

Schüßler Salze als Wundermittel für die Narbenheilung

Daneben können auch Schüßler Salze positiv auf die Narbenheilung wirken. Dies sind Ferrum Phosphoricum (Nr.3), Kalium Chloratum (Nr. 4) und Silicea (Nr.11). Für die Pflege einer Narbe werden empfohlen: Calcium Fluoratum (Nr.1) und Kalium Chloratum (Nr. 4). Calcium Fluoratum (Nr.1) kann zudem Verhärtungen von nachwachsendem Bindegewebe verhindern.

Narbengels und andere pflanzliche Stoffe

Zur Nachbehandlung von Narben kann alternativ zu den beiden oben genannten Methoden auch auf ein Narbengel zurückgegriffen werden. Beispiele hierfür sind Contractubex, Keloidgel aus dem Hause Wala, Kelosoft oder ein Aloe-Vera-Gel. Wer auf die heilende Kraft der Öle setzt, ist mit Johanniskrautöl, Weizenkeimöl, Ringelblumenöl oder Cistrosenöl gut beraten. Auch Salben helfen bei der Narbenheilung, als Beispiel dafür steht die Ringelblumensalbe. Natürlich dürfen auch die Heilkräuter nicht fehlen. Schon seit Jahren werden Sie zur Narbenheilung eingesetzt – besonders empfehlenswert ist Schwedenbitter, das es als Tinktur und als Salbe gibt. Auch eine Kombination aus Schafgarbe, Himbeerblätter und Lavendel kann den Formschluss der Narbe verbessern. Jedoch sollten die Mittel nicht alle bunt miteinander kombiniert werden, da gewisse Wechselwirkungen auftreten können. Am Besten ist der Besuch eines Heilpraktikers, der zudem die optimale Dosierung angeben kann.