Schürfwunden heilen

Schürfwunden kennt sicher jeder Erwachsene und sogar jedes Kind. Beim Ausrutschen und Hinfallen auf dem Asphalt, Kiesweg oder anderen rauhen Untergründen kann es schnell passieren, daß man sich die Haut aufschürft. Das ist in den meisten Fällen nicht gefährlich, weil es sich nur um eine oberflächliche Verletzung handelt. Aber eine Schürfwunde ist trotzdem sehr schmerzhaft und sollte auch richtig behandelt werden, damit es nicht zu Problemen kommt.

Wichtig – die richtige Wundreinigung

Zuerst muß die Wunde vom anhaftenden Schmutz, kleinen Steinchen und ähnlichem befreit werden. Dazu sollte sie mit sauberen kalten Wasser abgespült oder mit einer sterilen Kompresse abgetupft und anschließend gründlich desinfiziert werden. Die Heilung lässt sich beschleunigen, wenn auf die Wunde pflanzliche Mittel in Form von Salben oder Gels aufgetragen werden. Gut ist da zum Beispiel Hamamelissalbe, Ringelblumensalbe, oder Salbe mit Kamille und Aloe Vera.

Kein Pflaster bitte

Kleinere Wunden, die nicht von Kleidung bedeckt sind, sollten am besten offen gelassen werden. Sie heilen an der Luft am besten. Muss man sie abdecken, damit Kleidungsstücke nicht an der Dchürfwunde reiben, sollte möglichst kein Pflaster und auch keine Mull-Kompresse verwendet werden. Sie trocknen nämlich auf der Wunde an und beim notwendigen Verbandswechsel reißt man die vielleicht schon neu gebildeten Hautzellen wieder ab und stört so die Heilung. Besser sind Sprühverbände oder Wundschnellverbände mit aktiven Wundauflagen.
Hat man die Erstversorgung erledigt, lässt man der Wunde Zeit zur Heilung. allerdings sollte sie beobachtet werden. Rötet sie sich, nässt oder wird sogar eitrig, dann ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen.

Bildquelle: fraggy @ flickr

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